doku kopiert aus: http://dfdu.org/index.php?id=6
ab 14h live-blogging / eintrag in arbeit
über den zusammenhang von "sozieler unruhe" und "leitmedienwechsel".
als "leitmedien" würden hier gelten:
- sprache
- schrift
- buchdruck und
- computer.
- was wir unter den leitmedien subsumieren können: http://dfdu.posterous.com/ntwrk-nextsociety-dfdu-annahme-als-medien-akz
der letzte wechsel ärgert "könige & päpste", gewonnen und etabliert haben sich "politik & wissenschaft".
der aktuelle wechsel ärgert "politik & wissenschaft". überrascht?
#wenntwaischwanimain
wenn dem so wäre, gäbe es mE keine in der wissenschaft akzeptierbaren arbeit, welches sich angemessen mit "computer" beschäftigt... idee: beobachten was wissenschaft über "computer" weiss und die "ausgeblendeten", "nicht beobachteten" teile als bestandteile einer beschreibung über eine #nextsociety zu entwickeln ;-)
- dazu passt eigentlich ganz gut die frage/vorschlag im studentischen blog: http://unruhestifter.posterous.com/in-welchem-medium-leben-wir-eigentlich-artike
/// start. studentischer input
wie wird "ruhe" in der computer-gesellschaft etabliert. die frage nach:
- un:ruhe in buchdruck
- un:ruhe in computer
wessen un:ruhe?
sammlung:
- zugang zu internet
- de-hierarchisierung
- optische eindimensionalität - rechnende welten sind flache welten (buchdruck: globus - computer: fläche / da bin ich nicht einverstanden)
- die fähigkeit, informationen zu unterlaufen (informationen als impferfekt zu zeigen), beunruhigt die einen und beruhigt die andern.
das passt zu: http://www.medienheft.ch/de/nc/14/date/0000/00/00/warum-twitter-ein-sicherer-...
- verträumt nennt man menschen, welche etwas verlieren, verpassen...
- projektifizierung. negativ werdung einer ehemals "neutralen" praxis
- aufklärung: die dinge sind nicht mehr ("vom himmel gefallen", göttlich) wie sie sind, es sind projekte, moden, modelle (sie könnten auch ganz anders sein.) flusser...
wenn wegwerfen/behalten nicht mehr die unterscheidung ist, was dann?
- nicht/machen
- wie? (und nicht mehr "warum?")
das beruhigende im netz ist der speicher? - nein. eben gerade nicht. (das galt für "buchdruck". da war die bibliothek die "seelenapotheke" http://www.belocal.de/st_gallen/sehenswertes/stiftsbibliothek_-_seelenapothek... http://www.stiftsbibliothek.ch)
buchdruck > computer
kapital:arbeit > geld:beziehung
kontrolle > gelegenheit
eine deskription des x erarbeiten.
x = unterscheidung
(x kann auch "das was ich nicht weiss, was es ist" meinen ;-)
kalkulus = baukasten (zb: "arbeit", "spiel", "geld")
"mit allem rechnen" meint:
- arbeit von arbeit, spiel und geld unterscheiden
- spiel von arbeit, spiel und geld unterscheiden
- geld von arbeit, spiel und geld unterscheiden
nicht fragen: "was ist next society?" das ist ja der punkt, dass niemand weiss, was das ist. (es ist noch undefiniert und bleibt es ev. auch.)
/// beurteilung des blogs: http://unruhestifter.posterous.com/
journalismus würde darauf schauen:
- rechtschreibung
- "gut" geschrieben?
- text:bild
- anzahl kommentare
- etc.
das ist mir nicht wichtig. ausgehend vom input von vorher/oben:
- welche kriterien könnten wir jetzt formulieren?
(störungen haben vorrang: allg. diskussion über die möglichkeit der benotung dieses teils.)
- das bloggen war ein "projekt". es muss auch scheitern können. (siehe oben)
- aber dann können wir noch immer darüber reden, warum es nicht geklappt hat
- die frage der zurechnung
- auch ein gescheitertes projekt kann gelungen sein (nichts ist so schlecht, dass darin nicht was gutes gefunden werden kann ;-)
- die suche nach anderen formen der leistungsbeurteilung bleibt als anliegen...
- qualitativ / quantitativ
-
implizit hörbare kriterien:
- spricht mich (nicht) an
- stiehlt mir zeit
- langweilig
- aufmerksamkeit binden
- like-buttons gedrückt
- kommentare gehen ein
- sind themen aus dem unterricht im blog aufgetaucht?
- konnte das "rahmenthema" erweitert werden?
vorschlag lehmann:
- blog bleibt offen bis zum abgabetag des essays
- studierende teilen mit: beurteilung für die zweitleistung: (a) blog oder (b) reflektion des bloggens im essay
- mir ist wichtig: dass "schreiben am netz" nicht das gleiche ist, wie "journalismus ohne druckmaschine"...
pflichtteile in der note ua:
- riskanz (der selbstausstellung)
- kontinuität
- vernetzung
entscheid:
form der abgabe "blog": 3-5 Seiten Reflexion über den Blog / aktive Teilnahme am Blog als Bonus (mgl. Zusatzpunkte)
umfang essay: 10-12 Seiten Essay
abgabedatum essay/blog: Deadline 30.6
/// END
wichtig wird:
- zugang: geschrieben: ja/nein
- ambiguität des eintrags (anzahl hyperlink pro eintrag, anzahl fragezeichen, anzahl links auf den eigenen, früheren eintrag (prozessualität), etc.)
- vernetzung mit ähnlichen/ganz anderen gedanken
- ist das "wie"? expliziert
-
-
oder:
www.dfdu.org band 2 kap. 6
- (1) vergiss das schaufenster...
- (2) finde die antwort im material...
- (3) spannung entsteht durch eingespannt sein...
- (4) was wirkt, hat nebenwirkungen...
- (5) was sich bewährt, lässt bewährung passieren...
NACHTRAG:
http://unruhestifter.posterous.com/programmiertes-scheitern-die-ewige-betaversio
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