habe grad an st. placi unserem bibliothekar (pater theo, vorgestellt in: http://www.amazon.de/Buch-%C3%BCber-Welt-Kloster-Disentis/dp/3716515965) von @hobohm erzählt... zufälle?
meta:
- lese eMail (und anhang) und schreibe auf.
- schreiben meint verlinken
- die unterscheidung lesen:schreiben hat nicht das weh!weh!weh! pulverisiert (unterscheidungen löschen, band 2, #dfdu), sondern die arbeitsmethoden der traditionellsten akademischen wissenschaft: wir gehen in die bibliothek zum schreiben. und wir gehen in die schreibstube zum lesen.
- schluss jetzt: ich gehe jetzt lesen:
zeitpunkt:
- passt grundsätzlich
- ist ja auch gleich wieder nach st. placi und damit auch in unseren ferien
- st. placi 2011: http://bkd.posterous.com/abtpeter-stplaci-2011-disentismuster-von-der
http://bkd.posterous.com/wie-benediktinisch-sind-eigentlich-die-kathol
"Stadt-Klima-Potsdam"
- das wort "klima", erinnert mich an peter sloterdijk. spährenband. 3. ganz zu beginn. er geht dort von den benjaminschen "passagen" zu den zeitgemässeren "klimaanlagen" über... wir haben unsere ersten ausgaben von http://magazin.rebell.tv/ danach strukturiert...
"stadt der ströme"
- die metapher vom meer
- bazon brock hat uns venedig gezeigt: http://dfdu.posterous.com/land-und-meer-carl-schmitt-venedig-ein-modell
- über unser verhältnis zu bazon brock erzählt auch: http://www.welt.de/print/die_welt/kultur/article11855968/Kanal-Geisteswissens...
- habe mit maren lehmann an der zeppelin uni dazu gearbeitet: "rechnen heisst, im wasser operieren", "wellenbewegung sozialer unruhen etc: http://dfdu.posterous.com/eine-kurze-geschichte-menschlicher-kommunikat wale zeichnen (dirk baecker), vögel retten twitter: http://dfdu.posterous.com/die-metapher-vom-meer-vogel-retten-wale-arche etc.
internet als stadt
- "blog als bank" (http://dfdu.org "die form der unruhe", band 1, in unserem vorwort)
"(Arbeit, Pendeln, Schlafen)"
- arbeit > arbeit am sozialen (soziale arbeit)
- pendeln > http://dfdu.posterous.com/tag/pendeln
- schlafen > habe dazu einige videos gemacht, wo ich mich beim schlafen gefilmt habe. und unsere letzte aktion unter rebell.tv ag in der serie "Erinnern – Gedenken – Erneuern" im jahr 2010: 35 Jahre "burn out", (ein)schlafen als soziale rebellion
- und weil wir ja typische landeier sind - mit einigen koffern in berlin! - haben wir natürlich auch immer wieder über das verhältnis von stadt:land nachgedacht. was zu neologismen wie: "urbal" und "rubal" geführt hat. bezeichnungen für das beste, bzw das schlechteste aus den unterscheidungen urban und rural. (für uns sozialarbeiter sind die städte ja immer auch mit massiven AAAproblemen behaftet: alte, arbeitslose, alleinstehende, ausgestossene, arme, aussenseiter etc. etc. und umgekehrt entwickeln sie nicht nur in der wüsten abgeschiedenheit (von disentis/mustér, im kreis cadi, (haus gottes)) ein intellektueller tempel...
„Die Informationsgesellschaft mit ihrer globalen Ökonomie wird tief in unsere Städte eingreifen“ (Manuel Castells)
- zitat aus #dfdu 2 im tagesanzeiger.ch: http://dfdu.posterous.com/metamythos-aka-der-kurator-von-rebelltv-im-ww
- wir beziehen uns in unserer arbeit weniger auf castells, als viel mehr auf http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Castel
"moderne"
- die ideen sind nicht mehr fix im himmel fixiert. und jene mit high-speed-access zum in latein kommunzierenden lieben gott können diese entschlüsseln und bewerten... nix da: ideen sind modelle. die sind moden unterworfen: moderne, moden, modisch, beliebig (frei nach vilém flusser)
- wenn weiterhin gilt, dass wir an den früchten (und nicht zb an der gestalt!) die qualität bestimmen. (nicht am output, sondern am outcome etc. etc.) welche früchte baumeln am baum der moderne? http://dfdu.posterous.com/die-liste-der-notigen-unterscheidungen-kultur
- ein dauerbrennerthema... was ja dann auch die nähe zu #nextsociety von dirk baecker brachte...
- "das grosse unbehagen", buch von pen-bruder manfred schlapp: http://pen-club.li/mitglieder.html
"analog:digital"
- unterscheidungen löschen: #dfdu band 2 http://dfdu.org
"lebenswelt"
- http://de.wikipedia.org/wiki/Lebensweltorientierung (für soziale arbeit ein wichtiger begriff)
"martina löw"
- http://www.aobbme.com/partner.php ((( rebell.tv ist dort noch immer als "medienpartner" geführt ;-)))
"res publica"
- begegnung mit dem staatsrechtsprof. dr. jörg paul müller: http://magazin.rebell.tv/magazin2.html#/page_26_27 auch in: http://www.youtube.com/sms2sms
"die schnittfläche zwischen empörung und partizipation"
- hat "aufklärung" den sozialen trick der empörung als mittel zur partizipation nicht gerade etabliert?
- sich empor heben. aufstehen. den aufrechten gang wagen. nicht wie ein affe auf allen vieren gehen, sondern den kopf in die luft strecken...
"Die Informations- und Kommunikationstechnologien sind in beiden Fällen wesentliche Träger und Verstärker von Entwicklungen."
- revolution durch kommunikation: http://www.news.ch/Revolution+durch+Kommunikation/476539/detail.htm
"Die Lust am Ausbruch"
- einbruch der realität. (habe ich bei carl hegemann gelernt, wie ich tür an tür mit ihm an der volksbühne gearbeitet habe: http://www.perlentaucher.de/buch/11619.html
db
- wow... db als vorgruppe... hammr :-)))
- das würde natürlich passen, wenn er bei "Diskussion an Hand von Fallbeispielen" mit dabei bliebe, wärs noch besser ;-)))
Hermann Voesgen
- kenne ich nicht
- http://regional-governance-kultur.de/Prof-Dr-Hermann-Voesgen.54.0.html
- http://www.kulturarbeit.org/de/person/prof-dr-hermann-voesgen
- kultur.macht.europa http://www.kultur-macht-europa.eu/47.html?&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_... (erinnert mich an unseren ausstellungstitel im http://cabaretvoltaire.ch : "kunst.macht.probleme" http://rebell.tv/index.php?id=10 ;-)
Schlüsselworte: Beteiligung - Empörung
- hacken als mittel zur erkenntis
- dazu haben wir mit bazon brock am deutschen historischen musem berlin gearbeitet: http://rebell.tv/index.php?id=10, wenn auch von einer gänzlich anderen seite her kommend: "das orakel zu weh!weh!weh!". profetie als mittel zur einengung... orakel als mittel zur öffnung des raums von möglichen möglichkeiten (beide elemente sind wichtig. komplementär nutzen!) vergl. dazu "werte- und entwicklungsquadrat" nach schulz von thun: http://magazin.rebell.tv/magazin2.html#/page_36_37
Dem Brecht'schen Radio wurde nicht erlaubt, zu einem «Kommunikationsapparat» zu werden. Und heute können wir schon sehen, dass das Internet auf einen «Distributionsapparat» reduziert wird. Immerhin: Zu den typischen Elementen einer jeden Propagandamaschine gehört die Möglichkeit, in klar kontrollierten Foren mitmachen zu dürfen, Mitläufertum als Partizipation zu hyperventilieren, Gemeinschaft zu inszenieren. Aber Dialog ist was anderes. Dialog pulverisiert Propaganda. Dialog verändert das noch so fix Kommunzierte in etwas gänzlich anderes.
aus: http://www.medienheft.ch/de/nc/14/date/0000/00/00/warum-twitter-ein-sicherer-...
"Sie bringen die Abläufe durcheinander und stellen die formalisierte Partizipation in Frage."
- unterscheidungen löschen, kapitel in http://dfdu.org band 2 (video mit dirk baecker: was passiert, wenn wir unterscheidungen löschen? - wir stehen zunächst mit leeren händen da!)
- sprachlicher vergleich zwischen #wutbürger (stuttgart) und #tagedeszorns (nordafrika): wut ist eine reaktion von kindern. zorn ist eine sache gottes.
erste spontanst-idee?
- wir begleiten (schon vorher/ab jetzt?/bereits mit diesem eintrag?) mit einem eigenen, noch zu bestimmenden, #tag in diesem #tzk und
- unterlaufen damit (freilich) die wohldurchdachte struktur, bringen also die abläufe durcheinander und stellen die formalisierte partizipation in frage ;-)))
- und in jener halben stunde, zeigten wir also, was dabei entstanden wäre, redeten drüber und reflektierten die arbeitsweise. welche ja keine spezielle, originelle, einzigartige, "neue", "nächste" ist. ganz im gegenteil. das ist ja der punkt. darum gehts ja: arbeiten, pendeln, schlafen :-)
- #wenntwaischwanimain
- was meinen sie?!?
engraziel fetg & cordials salids da mustér
/sms ;-)
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